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Baumaßnahmen im Spreepark

Die eigentlichen Baumaßnahmen für den Spreepark der Zukunft können erst nach der Festsetzung eines Bebauungsplans durch den Bezirk Treptow-Köpenick, die für 2023 vorgesehen ist, beginnen. Um das Areal und die maroden alten Fahrgeschäfte kurzfristig zunächst für öffentliche Führungen und das „Labor Spreepark“ abzusichern, wurden bereits frühzeitig erste kleinere Bautätigkeiten umgesetzt und der Park kontinuierlich gepflegt. Um den Spreepark nach der Festlegung des Bebauungsplans schnellstmöglich wieder eröffnen zu können, sind darüber hinaus zahlreiche Maßnahmen in die Umsetzung gegangen.

Das Eierhäuschen, das als erster Abschnitt des neuen Spreeparks eröffnet wird, ist vom Bebauungsplanverfahren ausgenommen und wird seit 2019 saniert.

Laufende und bisherige Baumaßnahmen

22.06.2022

Interview mit Gesamtprojektleiterin Melanie Huland

Das alte Riesenrad kehr in neuer Form in den Spreepark zurück: Mit einem diagonal aufgehängten Tragwerk, mit dem das Wahrzeichen künftig direkt über dem Spiegel eines 3.000 Quadratmeter großen Wasserbeckens schweben wird. Gesamtprojektleiterin Melanie Huland erzählt im Interview mehr zu den kürzlich vorgestellten Plänen und gibt einen Ausblick auf die nächsten Schritte.

25.05.2022

Sitzstufenanlage am Eierhäuschen

Der Vorplatz zwischen Eierhäuschen und Werkhalle nimmt Konturen an. Zusammen mit Spielplatz, Biergarten, Restaurantgarten und -terrasse soll ein Stufenensemble, bestehend aus 60 Beton-Sitzblöcken, künftig zum Verweilen am geplanten Haupteingang Ost einladen.

Vorplatz am Eierhäuschen mit Beton-Sitzstufen

© Grün Berlin

28.02.2022

Naturschutzfachliche Untersuchungen am Dammweg

In Absprache mit dem Bezirksamt Treptow-Köpenick, den Naturschutzbehörden und -verbänden wurden im Bereich des Dammwegs sogenannte „Amphibien-Fangzäune“ installiert. Diese dienen dazu, einen Überblick zu gewinnen, welche Amphibienarten im Plänterwald leben und welche Wanderungsbewegungen diese im Frühjahr unternehmen. Die Untersuchungen werden bis in den April andauern. Im Anschluss finden Auswertungen sowie ggf. Planungen für gezielte Amphibienschutzmaßnahmen statt.

Amphibien-Fangzaun am Dammweg

© Grün Berlin

25.11.2021

Interview mit Projektmanager Marcel Seelig zur MERO-Halle

Wieso wird die MERO-Halle eigentlich so aufwendig saniert, was macht sie so besonders, welche Rolle spielt sie in den Plänen für den Spreepark der Zukunft - und wie lief das Anbringen des Korrosionsschutzes eigentlich ab? Darüber hat sich Park TV im Rahmen der Serie "Spreepark Stories" vor Ort mit Projektmanager Marcel Seelig unterhalten.

18.11.2021

Mero-Halle erstrahlt in blauem Glanz

Um die MERO-Halle zu sichern und für die spätere Nutzung als Kunst- und Kulturort vorzubereiten, wurden bereits im Frühjahr erste Sanierungsmaßnahmen an dem zu der Zeit noch einsturzgefährdeten Bauwerk durchgeführt. Bis Mitte November erhält die ungewöhnliche Stahlkonstruktion zusätzlich einen dauerhaften Korrosionsschutz. Ab 2024 soll die MERO-Halle als Kunst- und Kulturraum für Akteur*innen und Künstler*innen zur Verfügung stehen. Bereits im kommenden Jahr ist sie als Ort für Zwischennutzungen im Rahmen des Labor Spreepark vorgesehen.

Detailaufnahme Stahlrohr-Gestänge

Stahlrohrkonstruktion der Mero-Halle © Johannes Brünink

18.08.2021

Mero-Halle erwartet Korrosionsschutz

An der MERO-Halle wurden in den vergangenen Monaten die sanierungsfähigen Teile der Stahl-Dach-Konstruktion von maroden und schadstoffhaltigen Dach- und Bauteilen befreit und die stark korrodierten Hallendachstützen verstärkt. Im Anschluss erfolgte der Rückbau des Hallen-Daches. Nach Aufbringen des Korrosionsschutz-Anstrichs im Herbst soll die MERO-Halle zukünftig als Kunst- und Kulturraum für Akteur*innen und Künstler*innen zur Verfügung stehen.

Stahlrohrgestänge der Mero-Halle

Mero-Halle im Sommer 2021 © Frank Sperling

05.03.2021

Instandsetzungsarbeiten an der Merohalle

Die ca. 1.800 qm große Merohalle wurde 1969 im innovativen MERO-Stahlrohr-Stecksystem errichtet. Über die Jahre sind die 20 Stahlstützen verrostet, die Tragfähigkeit der Konstruktion ist gefährdet. Um die Last zu verringern, werden zunächst das Dach sowie die Reste der alten Heizungs- und Lüftungsanlage abgebaut. Anschließend werden die Stützen verstärkt und mit einem Anstrich versehen, der sie zukünftig vor Korrosion schützt. Im Spreepark der Zukunft soll die Merohalle als Veranstaltungsort und Freiluft-Galerie fungieren.

Besucher*innengruppe vor der alten Mero-Halle

Mero-Halle im Spreepark © Frank Sperling

08.01.2021

Sanierung und nachhaltige Transformation des Riesenrads

Das Wahrzeichen des Spreeparks wird sich wieder drehen! Mit dem Abbau begann die Sanierung und nachhaltige Transformation des historischen Riesenrads, das zukünftig wieder Besucher*innen in luftige Höhen transportieren wird.

Weitere Informationen

Abbau des Riesenrads im Spreepark

© Frank Sperling

14.08.2020

Erschließungsarbeiten für den Spreepark

Mit der Medienerschließung für den Spreepark und das Eierhäuschen wird die Grundlage für den späteren Betrieb gelegt. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im September 2021 abgeschlossen werden.

Bauarbeiten am sog. Wasserweg

© Frank Sperling

30.03.2020

Teil-Rückbau der Werkhalle

Die Rahmenplanung sieht für den neuen Spreepark einen Haupteingang unmittelbar am Eierhäuschen vor. Um dafür Platz zu schaffen, wurde der baufällige alte Kopfbau der Werkhalle abgetragen.

Teilabriss der Werkhalle im Spreepark

© Grün Berlin