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Verkehrskonzept für den Spreepark

Nachhaltige Mobilität

Der Spreepark liegt im Landschaftsschutzgebiet Plänterwald und ist ein besonderer Ort einzigartiger Stadtnatur. Damit das so bleibt, spielt ein nachhaltiges, umweltfreundliches Mobilitätskonzept eine wichtige Rolle in seiner Verwandlung. Der Spreepark soll zukünftig für alle Besucher*innen schnell und bequem ohne Auto erreichbar sein. Eine verbesserte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist ebenso Teil des Mobilitätskonzepts wie innovative Mobilitätslösungen.

Bus, Bahn, Boot und Bikes statt Auto

Geplant sind u.a. ein neuer Bootsanleger am Eierhäuschen, der den Spreepark auch auf dem Wasserweg erschließt, sowie Radstationen an den künftigen Eingängen zum Spreepark. Die Rad- und Fußgängeranbindung erfolgt über die Ertüchtigung des sog. Wasserwegs, der direkten Verbindung zwischen Treptower Park und Spreepark.

Leihräder befinden sich an sogenannten Mobilitätspunkten, die an den umliegenden S-Bahnhöfen sowie an den Eingängen zum Spreepark entstehen sollen. Sie bieten zudem stets aktuelle Informationen, mit welchem Verkehrsmittel die An- und Abreise am schnellsten möglich ist: Mit Linienbus, Shuttle-Schiff oder einem Leihfahrrad.

Von der Umsetzung des nachhaltigen Mobilitätskonzepts profitieren auch die Anlieger*innen des Dammwegs. Eine beschränkte Zufahrt verhindert u.a. zukünftig den öffentlichen motorisierten Verkehr.

Verkehrskonzept für den Dammweg

Zum Schutz des Landschaftsschutzgebiets Plänterwald und der Anlieger*innen wird der Dammweg zukünftig nicht mehr für die allgemeine Öffentlichkeit mit dem Auto befahrbar sein. Eine Schranke an der Ecke zur Neuen Krugallee verhindert unberechtigte Zufahrten. Durch diese Maßnahme reduziert sich der Verkehr und das wilde Parken im Landschaftsschutzgebiet kann verhindert werden.

Für eine sichere Erreichbarkeit des Spreeparks und der Plansche zu Fuß oder mit dem Rad wird darüber hinaus der Dammweg für Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen mit minimalen Maßnahmen verkehrssicherer gestaltet.

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Planung des Mobilitätskonzepts für den Spreepark

Die Planung des nachhaltigen, umwelt- und anwohnerverträglichen Mobilitätskonzepts erfolgte in zwei Schritten:

Im ersten Schritt wurde eine „Machbarkeitsstudie zur Erschließung des Spreeparks mit nachhaltigen und innovativen Verkehrsträgern“ erstellt. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass die Anreise zum Spreepark komplett über den Umweltverbund erfolgen kann und somit keine öffentlichen PKW-Stellplätze geschaffen werden müssen.

Um Nachhaltigkeit sowie Umwelt- und Anwohnerverträglichkeit der Verkehrserschließung abzusichern, folgte im zweiten Schritt die Integration der Machbarkeitsstudie in das laufende Bebauungsplanverfahren 9-7 „Spreepark“. Im Fachgutachten Verkehr, fester Bestandteil des Bebauungsplans und aktuell in Bearbeitung, muss die Erschließung des zukünftigen Spreeparks nachgewiesen werden.

Für die Umsetzung der Maßnahmen sind das Land Berlin, der Bezirk Treptow-Köpenick sowie die landeseigene Grün Berlin GmbH verantwortlich.