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Kunst - Kultur - Natur

Ein Ort, unzählige Eindrücke

Wer einen Ort der Ruhe und Erholung braucht, entkommt am Ufer der Spree dem Trubel der Großstadt. Wer die kreative Energie Berlins spüren will, erlebt hier Kunst und Kultur im Vorbeigehen. Und wer das Eine sucht, wird im neuen Spreepark immer auch das Andere entdecken können. Der Spreepark wird zu einem neuartigen Park, der mitten in der Stadtnatur Kunst zum Erlebnis macht, der wieder zu einer kulturellen Institution avanciert, für wichtige Umweltthemen sensibilisiert und dabei alle einbindet, die an seiner Entwicklung und Gestaltung teilhaben wollen.

Kunst, die bereichert

Bislang einzigartig ist die Vision für den Spreepark, weil Kunst vom ersten Moment seiner neuerlichen Verwandlung an zum wesentlichen Gestalter dieses Freiraums erklärt wurde. Kunst plant die Landschaft und wird in weiten Teilen die neue Infrastruktur des Parks prägen und bestimmen.

Die alten Fahrgeschäfte werden zu Plattformen für Installationen und Skulpturen, Performances und Interventionen. Relikte aus der Geschichte des Spreeparks werden zu Bühnen seines zukünftigen Programms. Lebendige Kunst zum Anfassen verbindet sich wie selbstverständlich mit der Natur, wird zum unaufdringlichen, allgegenwärtigen Begleiter aller Besucher*innen.

Kultur, die fesselt

Mit seiner Eröffnung im Jahr 1969 wurde der Vergnügungspark schnell zu einer festen Größe im damaligen Ostberliner Kulturbetrieb. Veranstaltungen, Konzerte, Performances oder Artistikshows waren sowohl im VEB Kulturpark Plänterwald als auch im späteren Spreepark Programm.

Seit der Schließung im Jahr 2001 verwandelte die wilde Natur den Spreepark in einen inspirierenden „Lost Place“. Künstler*innen und Kulturschaffende nutzten den faszinierenden Ort zeitweilig wieder als Kulisse für Festivals, Konzerte oder Theateraufführungen.

Auch der neue Spreepark, in dem die Geschichte des Ortes als Kulturlandschaft erleb- und sichtbar bleibt, öffnet sich wieder der gesamten kulturellen Bandbreite und kehrt als besondere Spielstätte zurück auf den Berliner Kulturkalender.

Natur, die belebt

Für den Vergnügungspark wurden in den 1960er Jahren Teile des Plänterwalds gerodet und asphaltiert.

Mit der Übernahme des Spreeparks durch einen privaten Betreiber nach dem Mauerfall sind auf dem Gelände allerdings wieder parkähnliche Strukturen entstanden. Künstliche Teiche, Wasserwege und Blumenbeete mit exotischen Pflanzen wurden angelegt, neue Bäume gepflanzt.

Mit der Stilllegung des Vergnügungsparks hat sich die Natur den Ort zurückerobert. Über fast zwei Jahrzehnte konnte im Spreepark eine ökologische Nische mit einer wilden Mischung aus heimischen und exotischen Pflanzen, Wildblumen und Gartenpflanzen und wertvollen Biotopen wachsen.

Um diese einzigartige Stadtnatur zu bewahren und gleichzeitig für Besucher*innen wieder erlebbar zu machen, sind in enger Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden und -behörden strenge Richtlinien zum Erhalt der kostbaren Flora und Fauna im neuen Spreepark festgelegt worden. Dafür ist die Landschaft in drei Bereiche gegliedert worden. „Naturnahe Bereiche“ bezeichnen die ökologisch wertvollen Teile des Parks, z.B. Gewässer, in denen sich geschützte Arten angesiedelt haben und die vollständig erhalten bleiben. Im „Übergangsbereich“ wird die vorhandene Vegetation ebenfalls bewahrt und teilweise wiederhergestellt. Einen dritten Bereich des Spreeparks bilden die Flächen im Park, die gänzlich neu gestaltet werden.

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