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Kunst - Kultur - Natur

Ein Ort, unzählige Eindrücke

Wer einen Ort für Freizeit im Grünen braucht, entkommt am Ufer der Spree dem Trubel der Großstadt. Wer die kreative Energie Berlins spüren will, erlebt hier Kunst und Kultur im Vorbeigehen. Und wer das Eine sucht, wird im neuen Spreepark immer auch das Andere entdecken können. Der Spreepark wird zu einem neuartigen Park, der mitten in der Stadtnatur Kunst zum Erlebnis macht, der wieder zu einer kulturellen Institution avanciert, für wichtige Umweltthemen sensibilisiert und dabei alle einbindet, die an seiner Entwicklung und Gestaltung teilhaben wollen.

Kunst, die bereichert

Besonders ist die Vision für den Spreepark, weil Kunst vom ersten Moment seiner neuerlichen Verwandlung an zum wesentlichen Gestalter dieses Freiraums erklärt wurde. Kunst plant die Landschaft mit und wird die neue Infrastruktur des Parks prägen.

Die alten Fahrgeschäfte werden zu Plattformen für Installationen und Skulpturen, Performances und Interventionen. Relikte aus der Geschichte des Spreeparks werden zu Bühnen seines zukünftigen Programms. Lebendige Kunst zum Anfassen verbindet sich wie selbstverständlich mit der Natur, wird zum unaufdringlichen, allgegenwärtigen Begleiter aller Besucher*innen.

Mit der Wiederbelebung des Eierhäuschens entsteht nicht nur wieder eine neue Gastronomie mit Biergarten und Schiffsanleger direkt an der Spree. Das Eierhäuschen wird zur Keimzelle der Kunst im Spreepark, zum Kunsthaus mit Residenzen und Ausstellungsräumen, in denen Künstler*innen frei ihre Werke gestalten und die Besucher*innen daran teilhaben lassen. 

Kultur, die fesselt

Veranstaltungen, Konzerte, Theater, Performances oder Artistikshows sind Teil der Identität dieses besonderen Ortes. Auch der neue Spreepark, in dem seine Historie als Kulturlandschaft erleb- und sichtbar bleibt, öffnet sich wieder der gesamten kulturellen Bandbreite und kehrt als besondere Spielstätte zurück auf den Berliner Kulturkalender.

Mit der Neuinterpretation und Umnutzung alter Gebäude und Fahrgeschäfte entstehen besondere neue Bühnen für ein vielfältiges Programm, das den Spreepark der Zukunft prägen wird. Welche Formate die Besucher*innen am meisten begeistern, wird schon heute von Künstler*innen und Kulturschaffenden der freien Szene im "Labor Spreepark" erprobt. 

Natur, die belebt

Für den Vergnügungspark wurden in den 1960er Jahren Teile des Plänterwalds gerodet und asphaltiert.

Nach der Übernahme des Spreeparks durch einen privaten Betreiber nach dem Mauerfall wurden künstliche Teiche, Wasserwege und Blumenbeete mit exotischen Pflanzen angelegt, neue Bäume wurden gepflanzt.

Mit der Stilllegung des Vergnügungsparks hat sich die Natur den Ort teilweise zurückerobert. Über fast zwei Jahrzehnte konnte im Spreepark eine ökologische Nische mit einer wilden Mischung aus heimischen und exotischen Pflanzen, Wildblumen und Gartenpflanzen und wertvollen Biotopen wachsen. Auf rund einem Viertel der Gesamtfläche sind schützenswerte Biotope entstanden. 

Um diese einzigartige Stadtnatur zu bewahren und gleichzeitig für Besucher*innen wieder erlebbar zu machen, sind in enger Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden und -behörden strenge Richtlinien zum Erhalt der kostbaren Flora und Fauna im neuen Spreepark festgelegt worden. Dafür ist die Landschaft in drei Bereiche gegliedert worden. „Naturnahe Bereiche“ bezeichnen die ökologisch wertvollen Teile des Parks, z.B. Gewässer, in denen sich geschützte Arten angesiedelt haben und die vollständig erhalten bleiben. Im „Übergangsbereich“ wird die vorhandene Vegetation ebenfalls bewahrt und teilweise wiederhergestellt. Einen dritten Bereich des Spreeparks bilden die Flächen im Park, die gänzlich neu gestaltet werden.

Mit regelmäßigen Angeboten und Workshops für die Vermittlung von Wissen zu Natur, Kunst und Kultur trägt der Spreepark dazu bei, grüne Freiflächen für alle langfristig in der Stadt zu sichern. 

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