Zum Hauptinhalt springen

Spreepark-Entwicklung

Von der Planung zur Umsetzung

Das Land Berlin hat 2014 das Erbbaurecht für den Spreepark zurückgekauft. Vor Unterzeichnung eines Nutzungsvertrags musste das Grundstück, das in seiner Vergangenheit bereits zahlreiche Nutzer*innen und Nutzungen erlebt hatte, zunächst korrekt neu vermessen werden. Im Jahr 2016 hat die Grün Berlin die Aufgabe zur Entwicklung des Spreeparks übernommen und mit der Zielplanung begonnen. In diesem Rahmen wurde ein Bebauungsplanverfahren angestoßen, um die notwendige planungsrechtliche Voraussetzung für die Umsetzung des Vorhabens zu schaffen. Das Verfahren läuft derzeit noch.

Die Rahmenplanung

Gleichzeitig wurde ein interdisziplinäres Planungsteam mit der Erarbeitung einer Rahmenplanung beauftragt. Parallel zur Erarbeitung wurde ein Beteiligungsverfahren durchgeführt, aus dem immer wieder Hinweise in die Rahmenplanung eingeflossen sind. Die Mitte 2018 finalisierte Rahmenplanung entwarf sowohl für die Parkanlage als auch für die darin liegenden Gebäude, Ingenieurbauwerke wie das Riesenrad und auch für die verbliebenen Fahrgeschäfte eine Bandbreite von Ideen zur zukünftigen Entwicklung. 

Konkrete Objektplanung

Für das Jahr 2020 steht der Schritt zur Objektplanung an. Diverse Ausschreibungsverfahren (Schiffsanleger, Sanierung und künstlerische Qualifizierung Riesenrad u.a.m.) werden derzeit durch die Grün Berlin GmbH durchgeführt bzw. vorbereitet. Nach Beauftragung der Planer*innen soll die Objektplanung schnellstmöglich voranschreiten. Hierbei stellt vor allem die Festsetzung des Bebauungsplans durch den Bezirk Treptow-Köpenick als Bedingung für die Erteilung von Baugenehmigungen einen wesentlichen Meilenstein dar.

Planungsrecht

Da sich der Spreepark einschließlich Eierhäuschen planungsrechtlich im Außenbereich befindet, ist für die Schaffung von Planungssicherheit und für eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung ein festgesetzter Bebauungsplan erforderlich. Das Bebauungsplanverfahren wird seit 2017 vom Bezirk Treptow-Köpenick mit dem Ziel der Ausweisung des Areals als Sondergebiet für Kunst und Kultur geführt. Die Beurteilung der Zulässigkeit von Bauvorhaben wird über einen Katalog zulässiger Nutzungen erfolgen, die maximal zulässige Bauhöhe orientiert sich an der Baumwipfelgrenze.

Die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans ist zum Ende des Jahres 2020 geplant. Mit Abschluss des Bebauungsplanverfahrens (frühestens Mitte 2021) können die ersten Bauanträge zur Entwicklung des Spreeparks eingereicht werden.

Umweltrecht

Der Spreepark liegt in der Wasserschutzzone III B, Wasserwerk Johannisthal.

Das Areal von Spreepark und Eierhäuschen wird vollständig vom Landschaftsschutzgebiet (LSG) Plänterwald umschlossen.

Neben den Regelungen der Verordnung zum LSG ist für den Plänterwald auch das Landeswaldgesetz des Landes Berlin zu beachten.

Übergeordnete Planwerke des Landes Berlin

Für die Entwicklung des Spreeparks besonders relevante konzeptionelle Vorgaben ergeben sich aus dem/der:
•    Stadtentwicklungsplan Klima (StEP Klima, StEP Klima KONKRET)
•    Charta für Berliner Stadtgrün (Entwurf)